Mobil in die Zukunft

Innovation wird groß geschrieben, beim neuen MOBILITY LAB, das mit Unterstützung von Bund, Land, Stadt, Holding Graz und Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft für neue Formen der Mobilität sucht und ausprobiert.

Die bewegte Stadt

Wie kommen wir künftig rasch, günstig und umweltschonend in die Arbeit? Wie werden unsere Einkäufe transportiert? Welche alten und welche neuen Fortbewegungsmittel sind im Kommen? Wie und wo können autonome Transportmittel unterwegs sein? Welche neuen Kraftstoffe treiben uns in Zukunft an?

Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl konnte eine Vielzahl an MitstreiterInnen aus Bund, Land, der Stadt und der Forschung zum „Kick off” für das Grazer MOBILITY LAB begrüßen:
Verkehrs- und Innovationsminister Norbert Hofer, der – in Anlehnung an die Murgondelidee – mit einem Augenzwinkern darauf hinwies, dass er auch für Seilbahnen zuständig sei, Verkehrslandesrat Anton Lang, der Grazer Vizebürgermeister Mario Eustacchio, Verkehrsstadträtin Elke Kahr, der Rektor der TU-Graz Harald Kainz, die Holding-Vorstände Wolfgang Malik und Barbara Muhr sowie Projektleiter und „Motor” Andreas Solymos.
„In Graz passiert Innovation am Fließband, das MOBILITY LAB wird uns dabei helfen, die besten Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Wir brauchen die Experten, die Vor- und Neudenker, die uns komplexe Inhalte gut erklären und neue Möglichkeiten eröffnen”, so Nagl. Dass man jetzt die Weichen stellen müsse, damit Mobilität gut funktioniert, davon ist auch Minister Hofer überzeugt: „Wir brauchen Regionen, die den anderen zeigen: Es geht auch anders. Dass man dabei Wirtschaft, Wissenschaft und die Bevölkerung miteinbezieht, versteht sich.”

Dass – auch unkonventionelle – Ideen allen Seiten mehr als willkommen sind, davon zeugt die „Mobilitäts-Challenge” (http://mobility-lab.at/start-der-mobilitaets-challenge/), bei der alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind, sich Gedanken zu machen, wie die Lebensqualität in der Stadtregion verbessert, Mobilität neu gedacht und gelebt werden kann.

2 Kommentare

  1. Andreas Kurtz
    21. März 2018

    Der Ansatz, Verkehr und Mobilität gesamtheitlich inklusive menschlicher, familiärer und gesellschaftlicher Bedürfnisse zu denken, ist nur zu begrüßen.
    Ich hätte jedoch zwei Fragen:
    Eine gedachte Gondelbahn Nord-Süd entlang der Mur würde die großen Shoppingcenter Center West, Seiersberg, Murpark aussparen, was zur Folge hätte, auch keine P&R Flächen zur Verfügung zur haben. Wie will man Verkehr ZU der Bahn verhindern, oder denkt man einen Busverkehr zwischen den P&R Plätzen und der Seilbahnstation an? Ich denke nur an die Absurdität des P&R Parhauses Fölling, einen km vor der Endstation Mariatrost. Ein Denkmal für schlechte Kommunalpolitik, gut gemeint, aber bis zur Umsetzung zum teuren Schildbürgerstreich verkommen.
    Und zweitens: Jeder regelmäßige Schöcklgeher weiß um die wochenlangen Revisionszeiten im Frühjahr und Herbst. Ich gehe von gesetzlichen Regelungen durch mittlerweile VO (EU) aus.
    Meine Frage ist demnach: Wird es bei einer Stadtseilbahn ebenfalls Stillstände wegen Revisionen geben? Wenn ja, wie sehen Alternativszenarien in diesen Perioden aus?

  2. Marie-Theres Stampfl
    Marie-Theres Stampfl
    3. April 2018

    Herzlichen Dank für den inhaltlichen Beitrag und die Überlegungen und Anmerkungen zu einer Seilbahn im Stadtgebiet. Bei diesem Zukunftsprojekt müssen noch viele Rahmenbedingungen geklärt werden und wir beziehen Ihre Überlegungen gerne in die Konzeption ein.

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